Zwei ereignisreiche Tage liegen hinter uns. Mit drei Projekten haben wir als Forscher-AG vom 10. bis 11. September 2026 beim „Explore Science“-Wettbewerb in Bremen teilgenommen. Dort konnten wir unsere Forschungsergebnisse der letzten vier Monate präsentieren.
Am Donnerstag, den 10.09.2026, stellte Linnea ihre selbstgebaute Papierbrücke vor. Diese musste eine Strecke von einem Meter überbrücken und dabei ein Gewicht von 1,5 Kilogramm tragen. Sie baute die Brücke aus verschiedenen Papierschichten, aus Rollen und gefaltetem Papier, die beim Wettbewerb 1,3 Kilogramm aushielt.
Am Freitag präsentierten drei Gruppen ihre Arbeiten zum Crash-Test, bei dem ein Ei in einer aus Papier und Kleber gebastelten Hülle aus verschiedenen Höhen auf einen Holzboden fallen gelassen wurde. Zois und Ians Konstruktion überstand dabei eine Höhe von 50 cm. Das Ei von Julia und Enno fiel sogar unbeschadet einen Meter tief, während Tils Ei die höchste Fallhöhe von 1,50 Metern standhielt. Neben der geschafften Fallhöhe wurde auch die Masse der Hülle geprüft. Mit einem Gewicht von 43 Gramm, war Tils Konstruktion die leichteste in unserer Gruppe. Er polsterte seine Hülle durch aus Papier gebaute Waben.
Ebenfalls am Freitag präsentierten Sophie und Chenoa ihr selbstgebautes Perpetuum Mobile. Da eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ewig läuft, nach den Gesetzen der Physik unmöglich ist, bestand die Wettbewerbsaufgabe darin, mit einer möglichst raffinierten Konstruktion die Illusion eines solchen Perpetuum Mobile zu erzeugen. Mit ihrer Umsetzung erreichten die beiden unter mehr als 40 Teilnehmenden den 10. Platz und durften sich damit über ein Preisgeld von 100 Euro freuen.
Erfreulicherweise gewann Julia zusätzlich bei einem Losverfahren einen „Future Cell-Truck” von Kosmos.
Außerdem nahmen wir noch an verschiedenen Mitmachstationen, die im Bürgerpark in Zelten aufgebaut waren, teil. Ein Highlight war die Experimentalshow „Aus Versehen genial! Die Experimentalshow, bei der der Zufall eine Rolle spielt“, wo zum Beispiel erklärt wurde, warum das Sektglas der Opernsängerin bei der Arie zerspringt.
Neben den Preisen nehmen wir vor allem viele neue Erkenntnisse und Forscherideen aus der Arbeit an unseren eigenen Projekten sowie aus den zahlreichen Mitmach-Workshops und Experimentiershows mit nach Hause.
Aber auch abseits des Wettbewerbs kam das Kulturprogramm mit der Besichtigung des Rolands und der Bremer Stadtmusikanten nicht zu kurz. Der gemeinsame Spaß bei abendlichen Werwolf-Runden und Sporteinheiten war fester Bestandteil der Fahrt. Sophie sagte auf der Rückfahrt, dass sie vor allem die gemeinsame Zeit mit der Forschergruppe schön fand. Wir sind gespannt, wann wir uns wieder auf Forscherreise begeben.
Von: Kristin Wendelstorf

