Kampagne Humanitäre Schule
Die Auszeichnung „Humanitäre Schule“ wird einmal im Jahr vom Jugendrotkreuz Niedersachsen verliehen. Um sie zu erhalten, müssen drei Schritte erfüllt sein:
- Das selbstorganisierte Planspiel h.el.p. muss durchgeführt worden sein.
- Schüler*innen haben sich zum Scout also als Planspielleitung ausbilden lassen und leiten das Planspiel.
- Schüler*innen haben selbstbestimmt soziales Engagement gezeigt und darüber einen Bericht verfasst.
Wie lässt sich der Konflikt zwischen Malea und Lufar lösen?
Diese Frage ist zentral im politischen Planspiel h.e.l.p. (Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt) des Jugendrotkreuzes Niedersachsen, das am Vikilu bereits 13 Mal gespielt wurde.
Die teilnehmenden Schüler*innen ab Jahrgang 10 ordnen sich verschiedenen Delegationen zu und verhandeln entsprechend ihrer jeweiligen Interessen im Unterausschuss der UNO, der zur Konfliktlösung gegründet wurde. Sie stellen im Rollenspiel ihre kommunikativen Fähigkeiten und ihre Problemlösekompetenzen unter Beweis und erfahren direkt die Konsequenzen ihres Denkens und Handels. Geleitet wird das Planspiel von Schülern und Schülerinnen, die sich im Vorfeld als Scouts vom Jugendrotkreuz dazu haben ausbilden lassen. Die Lehrkraft hat nur eine begleitende bzw. unterstützende Funktion.
Auch soziales Engagement soll als weiterer Bestandteil der Kampagne unter Beweis gestellt werden. Alle Aktivitäten unserer Schule aufzuführen würde hier sicher den Rahmen sprengen. Genannt sei an dieser Stelle nur die Kooperation „Jung und Alt“ der AG Helping Hands mit der Scharnhorst Residenz Hameln.
Nach einem erfolgreichen Kampagnenjahr wird das Zertifikat bei einer großen Feier mit allen teilnehmenden Schulen Niedersachsens in Hannover vergeben.
Das Schild in unserer Pausenhalle mit dem Titel „Humanitäre Schule“ zeigt, dass sich Schüler und Schülerinnen mit dem Völkerrecht auseinandergesetzt und soziales Engagement gezeigt haben. Auch in den nächsten Jahren werden wir wieder dabei sein!
Ansprechpartnerin:
Frau Ley (julia.ley@vlgym.de)

