„Wir begegnen uns, lernen miteinander und voneinander.“ Unter diesem Motto stand unser musikalisches Inklusionsprojekt gemeinsam mit der Heinrich-Kielhorn-Schule, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.
Im Mittelpunkt standen Begegnung, gemeinsames Musizieren und die Freude daran, miteinander etwas entstehen zu lassen. Mit Neugier, Offenheit und viel Spaß wurden Rhythmen entdeckt, Melodien geprobt und musikalische Ideen gemeinsam erarbeitet. Dabei wechselten sich spielerisches Einüben und konzentriertes Arbeiten ab.
Besonders berührend waren die Momente, in denen aus einzelnen Stimmen und Instrumenten ein gemeinsamer Klang entstand. Unterschiedliche Fähigkeiten wurden dabei nicht als Hindernis, sondern als Bereicherung erlebt.
Ein besonderer Höhepunkt
Beim „Abschluss-Fest der Begegnung“ am 25. September präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stolz, was sie gemeinsam erarbeitet hatten. Der Auftritt war ein gelungener Abschluss und ein schönes Zeichen für gelebte Gemeinschaft, Vielfalt und gegenseitigen Respekt.
Die Begeisterung war groß – und der Wunsch, weiterzumachen, ebenso. Deshalb soll das musikalische Inklusionsprojekt im kommenden Jahr wiederholt werden.
Wir freuen uns auf neue Begegnungen, neue Klänge und viele weitere gemeinsame musikalische Momente!
Von: Franziska Schröter-Haß

Inklusionsprojekt mit der HKS
Die letze Woche verbrachten wir in der Heinrich-Kielhorn-Schule, einer Förderschule für geistige Entwicklung, in der wir mit den Schülern der HKS musikalische Workshops durchgeführt haben. In kleinen Gruppen haben wir mit den Schüler*innen auf verschiedensten Instrumenten eine Geschichte vertont und unsere Ergebnisse der Woche am Freitag bei einem Abschlusskonzert präsentiert, bei dem Musikgruppen beider Schulen musikalische Acts präsentierten. Zwar hatten wir die Workshops bereits im letzen Schuljahr im Rahmen des Musikunterrichtes geplant, jedoch mussten wir unsere Konzepte individuell auf die Schüler*innen unserer Gruppe anpassen und spontane Änderungen vornehmen. Es war eine Herausforderung für uns, auf die Bedürfnisse aller Gruppenmitglieder einzugehen und die Schüler*innen weder zu unterfordern, noch zu überfordern. Umso schöner war es, dass wir über die Woche einen tollen Fortschritt in der Vertonung beobachten, sodass wir in der Woche zusätzlich auch noch an einer szenischen Darstellung arbeiten konnten. Wir haben in dieser Woche viel dazugelernt, vor allem auf zwischenmenschlicher Ebene, und hatten Freude daran, gemeinsam mit den Schüler*innen der HKS an einem Projekt zu arbeiten.
Text: Anna K., Fabian A., Felina H., Felix Z., Ina W., Jannik S., Karam A,, Lennard Z. , Minh N., Rüyam A., Sophie M.

