Öffentliches Konzert und Lesung in der Sumpfblume mit Beteiligung von Vikilu-Schüler*innen sowie mit Herrn Ende und Herrn Solf.
Der Pianist aus den Trümmern von Damaskus
Aeham Ahmad
„Und die Vögel werden singen…..“
Konzert und Lesung
Do. 19.03.26, 19 Uhr Sumpfblume, Hameln, Am Stockhof 2a
Eintritt ist frei, ebenso die Platzwahl
Der ausgebildete Pianist Aeham Ahmad stammt aus Syrien. Seine Geschichte hat international Beachtung gefunden. Mitten im syrischen Bürgerkrieg hat Aeham Ahmad auf den Straßen von Damaskus Klavier gespielt. Inzwischen lebt er mit seiner Familie im Kreis Höxter.
Damaskus 2014: Ein junger Mann spielt Klavier inmitten der Bombenkrater. Seit Monaten hungern die Menschen in seinem Viertel. Er weigert sich das tatenlos hinzunehmen. Er will etwas für sie tun. Ihnen Hoffnung geben. Er rollt sein verstimmtes Klavier auf die Straße und beginnt zu spielen, vor allem für die Kinder. Seine Botschaft: „Wir sind nicht unterzukriegen – wir leben“. Über YouTube wird er weltbekannt und zum Symbol gegen Unterdrückung.
Aeham Ahmad flieht 2015 nach Deutschland. Für sein Engagement wird er mit dem internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte ausgezeichnet. 2017 erscheint sein Buch „Und die Vögel werden Singen“, in dem er seine Geschichte erzählt.
Die Menschen wollen seine Musik und seine Geschichte hören. Nicht nur in Deutschland. Er spielt Konzerte in ganz Europa, sogar in Japan.
In Hameln spielt Aeham Ahmad gemeinsam mit dem Saxophonisten Steve Schofield.
Im Rahmen der Veranstaltung werden Frida Erdmann, Jasmin Konaté, Henry Solf und Marc Ende Texte aus Aeham Ahmads Autobiografie „Und die Vögel werden singen“ lesen. So wird das Konzert durch kurze literarische Einblicke in die bewegende Lebensgeschichte des Pianisten ergänzt. Die Veranstaltung geht auf eine Initiative des Vereins „Denkanstoß Hameln e. V.“ zurück.
