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Bronze Medaille für das Vikilu-Team „Gummibärchen“ beim GYPT-Regionalwettbewerb in Hameln

Bronze Medaille für das Vikilu-Team „Gummibärchen“ beim GYPT-Regionalwettbewerb in Hameln

Calab Jahn und Simon Schumacher vom Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln gewinnen die Bronze-Medaille beim diesjährigen GYPT-Regionalwettbewerb am Schiller-Gymnasium in Hameln

Unter den Augen der anwesenden Gäste, die teils extra aus Hannover angereist waren, und der wieder hochkarätig besetzen Jury ging es beim Regionalwettbewerb der Deutschen Jugend-Physikmeisterschaft (German Young Physicists` Tournament) darum, das beste Physikteam in Südniedersachsen zu küren. Angetreten waren neben dem Siegerteam
„π-ed piper“, bestehend aus Eric Vanslow, Phil Peters und Taron Dahn (alle Schiller-Gymnasium), das schul­übergreifende Team „superposition“ mit, Leonard Brandt (Internat Solling), Jan Groth (Campe-Gymnasium Holzminden) und Christopher Wetzig (Otto-Hahn-Gymnasium Springe), die mit teils sehr beachtlichen Leistungen die Silbermedaille holten und das Team „Die Gummibärchen“ mit Caleb Jahn und Simon Schuhmacher – beide vom Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln, die zum allerersten Mal mit dabei waren und mit einer tollen Leistung Dritte wurden. Schulleiterin Josephine Kappes und Betreuerin Kristin Wendelstorf sind sehr stolz auf die beiden.

Das Gummibärchenteam mit Schulleiterin Josephine Kappes und Betreuerin Kristin Wendelstorf

Die Caleb und Simon wurden von Kristin Wendelstorf, Lehrerin am Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln und Co-Leiterin des GYPT-Zentrums Hameln betreut, Dr. Endre Kajai, Leiter des GYPT-Zentrums am Schülerforschungszentrum (SFZ) Hameln-Pyrmont und Lehrer am Schiller-Gymnasium coachte zusammen mit Dr. Lars Krierger, auch Lehrer am Schiller-Gymnasium, die Schüler es Schiller-Gymnasiums und Dr. habil. Frank Hubenthal, GYPT-Standortleiter Holzminden und Lehrer am Internat Solling, unterstützen die Teilnehmenden der anderen Schulen.

Jury beim Ausfüllen des Bewertungsbogens nach den sogenannten „Jury-Questions“

Die hochkarätig besetzte Jury bestand neben Dr. habil. Frank Hubenthal, Dr. Lars Krieger und Kristin Wendelstorf aus Dr. Alexander Kremper, Leiter des GYPT-Standorts am Schüler:innen-Forschungszentrum Mittelhessen und Lehrer an der Elisabethschule Marburg, Dr. Carsten Hampe, Technischer Leiter bei der LASEROPTIK GmbH bei Hannover, Prof. Dr. Jan Schmidt, Professor für Photovoltaik-Materialforschung am Institut für Festköperphysik der Leibniz Universität Hannover und Abteilungsleiter Photovoltaik am Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und Dr. Moritz Waitzmann, Leiter des foeXlab am Leibniz Lab of Optics and Photonics der Leibniz Universität Hannover.

Teilnehmer, Jurymitglieder und Organisations-Team beim Gruppenfoto nach der Preisverleihung

Zusätzlich zu verschiedenen Sachpreisen und den Medaillen gab es für die Teilnehmer des GYPT-Regionalwettbewerbs ein besonderes „Bonbon“, das Dr. Waitzmann aus Hannover mitgebracht hatte und den Anwesenden bei der Preisverleihung vorstellte: Eine exklusive Mitgliedschaft bei den „Leibniz Young Talents“ der Leibniz Universität Hannover mit vier Terminen pro Jahr, bei denen man besondere Einblicke in verschiedene MINT-Forschungs­bereiche der Leibniz Universität Hannover erhält, sowie den QVLS-Preis (Quantum Valley Lower Saxony), eine Exkursion an die Leibniz Universität am Ende der Osterferien, bei der spannende Laborführungen und eigene Experimentiermöglichkeiten vor Ort im Vordergrund stehen.

Notizen der Teams während der „Physics-Fights“ zusammen mit den GYPT-Medaillen

Das GYPT zählt zu den anspruchsvollsten Schülerwettbewerben Deutschlands, bei dem das eigene, wissenschaftliche Arbeiten an einem von 17 vorgegebenen physikalischen Problemen im Vordergrund steht. Die dabei gefundenen Resultate werden zunächst in Form einer
12-minütigen Präsentation auf Englisch vorgestellt und im anschließenden Gespräch mit einem gegnerischen Diskussionspartner und der anwesenden Jury erörtert und hinterfragt – selbstverständlich ebenfalls auf Englisch. Die finanzielle Förderung der Deutschen Jugend-Physikmeisterschaft GYPT wird schon seit Jahren durch die Wilhelm und Else Heraeus Stiftung in Kooperation mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft sichergestellt.

Text: Endre Kajari verändert Kristin Wendelstorf

Fotos: Kristin Wendelstorf und Vivienne Wersebe