Wir, der Geschichtsgrundkurs des 12. Jahrgangs von Frau Schröter-Haas,
haben uns in den vergangenen Stunden mit dem kollektiven Erinnern
beschäftigt. Dazu haben wir mit Symbolen und Bezügen zum Ersten Weltkrieg
(1914–1918), insbesondere zur Schlacht von Verdun (21.02.1916–19.12.1916)
gearbeitet.
Als Inspiration dienten uns die Tagebucheinträge von Käthe Kollwitz, in denen
sie ihre Sorgen und ihr Leid um ihren Sohn als Soldaten schildert. Ihr Sohn fiel
im Krieg, was ihr weiteres Leben und Schaffen tief prägte. Ursprünglich plante
sie ein Denkmal für alle gefallenen jungen Soldaten, schuf letztlich jedoch ein
Mahnmal für ihren eigenen Sohn, das zugleich als Warnung an die
Gesellschaft verstanden werden kann.
Dieser Aufgabe haben wir uns ebenfalls gestellt und verschiedene
Denkmalkonzepte entwickelt. Diese sollen sowohl zum Nachdenken anregen
als auch das Erinnern fördern.
Auch heute noch erleben wir in vielen Teilen der Welt Leid, Grausamkeit und
den sinnlosen Tod unzähliger Menschen infolge von Kriegen und Konflikten.
Die entmenschlichende Realität des Krieges gehört nicht nur der
Vergangenheit an, sondern ist bis heute erschreckend aktuell.




